Poems
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Eintauchen
Mitgehen
Verlieren
Erinnern
… und so ist es …
aus dem Roman „Der Tanz zweier Welten“
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Tränen.
Ohne Vorwarnung.
Sie kommen wie aus einer anderen Zeit, wie aus einem Körper, der zu lange stillgehalten hat.
Sie weint aus Scham, aus Wut, aus Reue.
Aus einem Schmerz, der sich keinen Namen geben lässt.
Wegen dem, was war.
Wegen dem, was ist.
Wegen allem, was nie wieder gut wird.
Die Einsicht trifft sie – scharf, unerbittlich.
aus dem Roman „Der Tanz zweier Welten“
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Der Tod nah.
Die Luft schwer.
Der Atem bewusst,
der Moment greifbar.Seine Präsenz – spürbar.
Leise schleichend,
im Schatten lauernd,
bereit, sie einzunehmen.Ganz.
aus dem Roman „Der Tanz zweier Welten“
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Warum leben, wenn alles vergeht? Leben, sterben, neu beginnen – und dennoch dieser Drang: zu berühren, zu fühlen, sich zu verlieren und in den Armen der Liebe anzukommen.
aus dem Roman „Der Tanz zweier Welten“
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In mir ruht ein Schatten,
geformt aus vergangenem Licht.
Er umschließt mich still,
leise schleichend, laut im Gefühl.
Schmerz verwebt sich leise,
in den Stunden gefangen,
ein Netz aus schweigenden Erinnerungen,
getragen von der Zeit.
Meine zweite Haut,
unsichtbar und doch unverrückbar.
Ich bin hier,
nicht allein.
Die Erinnerung an dich flackert auf
in den Augen der anderen,
als suchte er den verlorenen Stern,
der längst verglommen ist.
aus dem Roman „Der Tanz zweier Welten“